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Mit dem richtigen Biss gegen Schmerzen (dgk) Kopf-, Muskel- und Rückenschmerzen gehören in Deutschland zur Volkskrankheit Nummer eins. Oft kommen auch Schwindel und Ohrgeräusche wie Tinnitus hinzu. Zu wenig Bewegung, eine falsche Sitzhaltung und Übergewicht gelten als entscheidende Ursachen für diese Leiden. Dennoch bleiben häufig jahrelange Behandlungsversuche erfolglos.
Ursachen für eine gestörte Funktion von Ober- und Unterkiefer können fehlende Zähne oder schlecht sitzende Kronen und Füllungen sein, ebenso wie angeborene Zahnfehlstellungen, ein Schleudertrauma oder starker psychischer Stress. Auch Angewohnheiten wie Nägelkauen, Lippenpressen, das Kauen auf Stiften oder stressbedingtes, angespanntes Zusammenbeißen der Zähne können CMD auslösen. Eine Craniomandibuläre Dysfunktion lässt sich mit modernen Messmethoden und einer manuellen Untersuchung des Kiefers feststellen. Die Behandlung erfolgt in der Regel zunächst mit einer individuell angefertigten, herausnehmbaren Aufbiss-Schiene, durch die Ober- und Unterkiefer wieder in ein korrektes Verhältnis zueinander kommen. Gegebenenfalls ergänzt eine Physiotherapie die Behandlung. Unter Umständen müssen auch schlecht sitzende Zahnfüllungen erneuert oder neu eingeschliffen und Zahnersatz korrigiert oder erneuert werden. Wichtig für die Diagnose und erfolgreiche Therapie einer CMD ist die enge Zusammenarbeit der unterschiedlichen medizinischen Disziplinen der Zahnheilkunde, Orthopädie, Physiotherapie und gegebenenfalls Psychosomatik. Wirksame Hilfe erhalten Betroffene bei Ärzten mit der Zusatzbezeichnung „Funktionelle Orthopädie“. Nur eine Spezialausbildung und langjährige Erfahrung in funktioneller Diagnostik und Therapie machen laut CMD-Dachverband e. V. den Therapeuten zum CMD-Experten. Weitere Informationen: www.rundum-zahngesund.de |
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