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„Sonnenbrand vermeiden“ Individueller Sonnenschutz ist empfohlen und machbar
Autor: Klaus Afflerbach
Bild: Initiative „Sonnenschutz-Sonnenklar“ IKW |
(dgk) Sonnenstrahlen haben, in Maßen genossen, positive Auswirkungen auf den menschlichen Organismus. Doch wann das Maß voll ist, ist abhängig vom Hauttyp und von der Intensität der Sonnenstrahlung. Denn die natürlichen Schutzmechanismen der Haut reichen nicht aus, um die Haut für längere Zeit vor energiereicher Sonnenstrahlung zu schützen. Intensive Sonnenstrahlung kann zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen. Die meisten Schäden der Haut und auch ein wesentlicher Teil der Hautalterung gehen auf die Sonneneinstrahlung, genauer auf die UV-A- und UV-B-Strahlen zurück. Die oftmals irreparablen Hautschäden werden allerdings erst nach Jahren erkennbar. Deshalb sind Schutzvorkehrungen sowohl bei Urlaubsreisen in ferne Länder als auch bei Freiluft-Aktivitäten in heimischen Breitengraden zu treffen. Die wichtigste Regel beim Sonnenschutz heißt: Sonnenbrand unbedingt vermeiden. Für die gezielte UV-Abwehr sollten folgende Schutzvorkehrungen kombiniert werden:
- Die direkte Sonnenbestrahlung, vor allem in der Mittagssonne, sollte vermieden werden. Gesünder ist es in dieser Zeit, Schattenplätze aufzusuchen.
- Kleidung schützt vor UV-Strahlen. Je nach Gewebeart kann der Schutzfaktor von Hemden, Hosen und Kopfbedeckungen jedoch sehr unterschiedlich sein. Baumwolle absorbiert den UV-B-Anteil der Sonnenstrahlung nur sehr geringfügig. Spezielle Sonnenschutzkleidung, insbesondere für Kinder oder sportliche Aktivitäten, bewahrt die Haut vor Schäden.
- Auch die Augen sind vor UV-Strahlung zu schützen, um das Sehvermögen zu erhalten. Aber Sonnenbrille ist nicht gleich Sonnenbrille. Nicht alle Gläser absorbieren UV-A- und UV-B-Strahlen. Manche sind zu klein und lassen deshalb zuviel Seitenlicht an die Pupillen.
- Sonnenschutzmittel können den in die Haut eindringenden Teil der UV-Strahlung wirksam reduzieren. Welcher Lichtschutzfaktor eines Sonnenschutzmittels erforderlich ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Wichtigste Kriterien sind Hauttyp und die Intensität der Sonneneinstrahlung. Hautfarbe, Augenfarbe und Haarfarbe treffen in Kombination eine Aussage über den Hauttyp, für den vier bis sechs unterschiedliche Mustereinteilungen vorgegeben sind. Eine individuelle Hilfe zur Hauttypbestimmung steht Verbrauchern kostenfrei im Internet unter www.haut.de/service/hauttyp-bestimmung zur Verfügung. Kein Sonnenschutzpräparat kann die UV-Belastung vollständig ausbremsen. Deshalb ist es wichtig, die Sonne zu meiden, bevor sich die Haut rötet.
Ein bisher einmaliges Serviceangebot stellt die Initiative „Sonnenschutz? – Sonnenklar!“
( www.tag-des-sonnenschutzes.info) gemeinsam mit dem Portal „haut.de“ zur Verfügung: Mittels iPhone oder iPod touch kann das Programm MySunCheck den aktuellen Aufenthaltsort ermitteln und dem Nutzer nach Eingabe des persönlichen Hauttyps und des aktuellen Bewölkungszustandes den benötigten Lichtschutzfaktor übermitteln. Die Prognosedaten für dieses System basieren auf wissenschaftlichen Auswertungen der UV-Index-Werte von der Abteilung für Molekulare Physiologie und Biophysik der Universität Wien.
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